Webdesign und Entwicklung im CMS mit WordPress

Responsive Webdesign und Entwicklungen mit WordPress

Die Anfänge von WordPress

WordPress findet seine Anfänge im Jahr 2003. Damals begann Matt Mullenweg mit der Entwicklung einer Software, die zur Betreuung von Blogs verwendet werden sollte. Die Ziele, Flexibilität, unkomplizierte Anpassung und einfache Verwendung sind bis heute im WordPress geblieben und machen den Charme des CMS aus.

Es wurde jedoch nicht komplett von Matt Mullenweg entwickelt. Er nutzte hierfür b2, eine aufgegebene Anwendung von Michel Valdrighi. Diese war ursprünglich ebenfalls für das Betreiben von Blogs gedacht, wurde jedoch eingestellt und nur der bisherige Stand veröffentlicht. Mit Matt Mullenweg, Mike Little und später auch Michel Valdrighi erblickte WordPress das Licht der Welt. Bereits damals begann man, die einzelnen Versionen nach bekannten Jazz-Musikern zu benennen – eine Gewohnheit, die sich bis heute gehalten hat.

Mitte 2005 gründete Matt Mullenweg das Unternehmen Automattic. Dieses setzt sich zur Aufgabe, die Leistungen und Stabilität von WordPress stetig zu erweitern. Daneben wurden bekannte Plugins, wie z. B. Jetpack, entwickelt. Auch WordPress.com wird von Automattic betrieben. Nutzer können dort kostenfrei eine eigene WordPress Seite erhalten. Diese ist dann unter der bekannten Subdomain als eigene Seite (z.B. deindomainname.wordpress.com) zu erreichen.

Bekannt wurden auch die WordCamps, Veranstaltungen, die WordPress Freunde zusammenführten und den Austausch von Erfahrungen und Entwicklungen organisieren. Bis heute werden weltweit jährlich einige WordCamps veranstaltet. Bei manchen von ihnen ist auch Mittwald direkt vor Ort.
Wireframe und Grid Manuskript bevor es im WordPress umgesetzt wird

Was ist WordPress?

Es ist das Content Management System schlechthin. Fast jede Agentur und Freelancer rund um die Webentwicklung dürfte schon mal damit zu tun gehabt haben. So verwundert es nicht, dass es rund 40 Prozent aller Webseiten weltweit sein sollen, die WordPress als ihre Basis verwenden. Was hat denn WordPress so erfolgreich und beliebt macht? Es ist eine Mischung aus hoher Benutzerfreundlichkeit, permanenter Weiterentwicklung und hoher Kompatibilität. Somit ist WordPress für sehr viele Webseiten, das perfekte CMS.

Es hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Content-Management-Systeme für die Erstellung von Websites entwickelt. Es ist ein Open-Source-System, was bedeutet, dass es kostenlos zur Verfügung steht und von einer großen Community weiter entwickelt wird.

Warum ist das CMS so populär?

Einer der Gründe für die Popularität von WordPress ist die Tatsache, dass es sehr einfach zu verwenden ist. Es ist intuitiv und benutzerfreundlich, was es auch für Menschen ohne Programmierkenntnisse zugänglich macht. Es ist auch flexibel und erweiterbar, so dass es für fast jeden Zweck verwendet werden kann, von einfachen Blogs bis hin zu komplexen Unternehmenswebseite.

Das CMS bietet auch eine große Auswahl an Themes und Plugins, die von der Community oder Drittanbietern erstellt wurden. Über 59.000 Plugins zählt das offizielle WordPress-Plugin-Verzeichnis. Daneben gibt es viele dort nicht eingetragene Erweiterungen – teilweise kostenpflichtig, häufig jedoch kostenfrei.

Themes ermöglichen dir, das Aussehen deiner Webseite zu verändern, ohne dass in die Technik per Code eingegriffen werden muss, und Plugins erweitern die Funktionalität deiner Website. Es gibt Hunderte von kostenlosen Themes und Plugins im WordPress-Repository, und viele mehr in WordPress-Marktplätzen.
Wordpress Infografik zur vielfältigen Entfaltung
CMS Webdesign muss responsive sein

Eines der umfangreichsten Plugins ist Elementor. Es ist ein Webbaukasten, der dir ermöglicht, auch ohne Programmierkenntnisse, deine WordPress-Webseite so individuell wie möglich zu gestalten. Erfahrene Entwickler können Elementor per Custom CSS noch detaillierter anpassen und auch eigene Plugins und Widgets für deine Webseite entwickeln.

Erkundige dich vor der Installation eines Plugins über dessen Reviews und die Anzahl der bereits installierten Versionen. Durch eine Vielzahl an installierten Plugins für  Funktionen, die man per Code besser integriert, kann deine Webseite stark an Performanz und Stabilität verlieren. Wir lösen die Herausforderungen unserer Kunden mit Custom Code oder eigens entwickelten Plugins. Auch in der Gestaltung empfehlen wir dir ein eigenes, individuelles Theme aufzubauen, anstatt ein fertiges zu kaufen, den der Fehler liegt oft im Detail. Die Qualität von bereitgestellten Themes, in der Entwicklung, ist nicht immer optimal und kann dir bei der Implementierung deiner Funktionalitäten oder bei der späteren Wartung und Pflege auf die Füße fallen.

WordPress hat eine sehr aktive Community, die ständig an der Weiterentwicklung des Systems arbeitet und Unterstützung bietet. Es gibt viele Foren und Anleitungen, die dir helfen können, deine Fragen oder Probleme zu lösen.

WordPress in Zahlen

Dem System  wird ein CMS-Marktanteil von ca. 60 – 70 % zugesagt. Wirft man einen Blick auf Google Trends, stellt man ebenfalls ein hohes Interesse gegenüber anderen Content Management Systemen fest. Der ist der Marktanteil beachtlich. Stellt man das CMS allen Websites gegenüber, sind es um die 40 %, der Webseiten, die auf WordPress laufen. Das dürften mehr als 450 Millionen einzelnen Seiten entsprechen.

Bekannte und berühmte Webseiten, die auf WordPress basieren sind u. a. die Webseite von Sylvester Stallone, dem Land Schweden oder das Smashing Magazine.

Der Gutenbergeditor

Der Gutenberg Editor ist der Standardeditor um deine Webseiten zu editieren. Er beinhaltet alle Funktionen eines Editors, inklusive einer Codeansicht. Er macht seinem Namen alle Ehre. Johannes Gutenberg erfand nicht nur den Buchdruck, viel mehr bestand seine große Neuerung aus einzelnen, beweglichen und vor allem wiederverwendbaren Blei-Buchstaben oder auch Lettern. In gleicher Form sind im Gutenbergeditor wiederverwendbare Blöcke einsetzbar.

Aktuell gibt es Blöcke für Inhalte, Formatierungen, Layout, Widget-Elemente, Social-Media-Inhalte uvm. Die wichtigere Funktion ist allerdings das Konzipieren von Unique-Blöcken, die als Plugin eingebunden werden. Damit werden Funktionalitäten der veralteten Custom-Fields ersetzt.

Markiere einfach einen oder mehrere Blöcke, die du wiederverwenden möchtest und klicke dann im Popup auf „In wiederverwendbaren Block“ umwandeln. Gebe dem ganzen einen aussagekräftigen Namen und schon kannst du deinen Block überall einbinden und wieder verwenden.

Analysen und Erweiterungsmöglichkeiten im WordPress

Shortcuts im Gutenbergeditor

Wer schnell im WordPress voran kommen will braucht Shortcuts. Die wichtigsten Befehle zum produktiven Editieren stellen wir dir hier vor:

Schnellformatierung für Texte

Gibst du diese Zeichen von einem Leerzeichen gefolgt ein, erscheint wie von Geisterhand die richtige Formatierung:

Fazit

Insgesamt ist WordPress eine großartige Wahl für die Erstellung einer Website, egal ob du ein erfahrener Entwickler oder ein Einsteiger bist. Es ist einfach zu bedienen, flexibel, erweiterbar und hat eine aktive Community, die dir bei Problemen weiterhilft.

Hast du Fragen zu WordPress,  benötigst du Hilfe bei deinem System, brauchst du individualisierte Plugins oder maßgeschneiderte Lösungen? Dann schreib uns gerne.

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